denkbrot Coaching + Kommunikation

Coaching-Methoden + Werkzeuge

Labyrinthe de Versailles (1677 - 1778)

Im Coaching versuche ich, immer genau die passenden Werkzeuge für die persönlichen Ziele meines Klienten zu finden. Dabei arbeite ich gerne nach den folgenden Methoden und Grundsätzen.

Klientenzentriertes Coaching

Die Bezeichnung „klientenzentriertes Coaching“ beschreibt eine wertschätzende Grundhaltung des Coaches gegenüber dem Klienten. Sie basiert auf den Prinzipien der klientenzentrierten Therapie von Carl Rogers.

Dabei steht nicht eine bestimmte Methode oder Gesprächstechnik im Mittelpunkt, und auch nicht das Expertenwissen eines Therapeuten oder Beraters, sondern der Klient als Mensch mit allem, was er mitbringt: Belastungen, Ziele, Wünsche, Widersprüche.

Die wichtigste Aufgabe des Coaches ist es, die Beziehung im Coaching-Prozess so zu gestalten, dass der Klient die Freiheit gewinnt, ganz er selbst zu sein („to be that self which one truly is“) – seine Wünsche und Ziele in eigener Regie zu erforschen und neue Sichtweisen, Möglichkeiten und Handlungsoptionen zu entdecken.

Systemisches Coaching

Das systemische Coaching betrachtet das Anliegen des Klienten im Umfeld der Systeme, in denen er sich bewegt, z.B. in der Organisation, im Team oder in der Familie.

Mit Werkzeugen wie der Transaktionsanalyse, der Visualisierung des sozialen Systems und dem „Inneren Team“ analysieren Coach und Klient gemeinsam die Beziehungen und wirkenden Kräfte innerhalb des Systems. Der Klient gewinnt ein tieferes Verständnis der Wechselbeziehungen, in denen er lebt und handelt. So kann er neue Strategien finden, Glaubenssätze überprüfen und Ressourcen aktivieren, um seine Position im System gezielt zu entwickeln und zu stärken.

Lösungsorientiertes Kurzcoaching

Beim lösungsorientierten Kurzcoaching nach Steve de Shazer und Insoo Kim Berg steht nicht die Analyse des Problems im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, sondern der gewünschte Zielzustand und der Weg dorthin.

Diese Methode setzt ganz auf die kreative Kraft der Sprache und der positiven Zielvorstellung. Im Gespräch versuchen Coach und Klient, die zukünftige Lösung des Problems möglichst bildlich und konkret in ihren alltäglichen Auswirkungen zu beschreiben. Ausgerüstet mit einer starken positiven Zielvorstellung kann sich der Klient dann in erreichbaren, konkreten Zwischenschritten auf die Lösung hin bewegen.

Im Unterschied zu anderen Methoden, die den Schwerpunkt auf die Analyse des Problems legen, genügen im lösungsorientierten Kurzcoaching oft wenige Sitzungen, um eine deutliche Verbesserung zu erreichen.

Da die Lösung vor allem in der Vorstellungkraft des Klienten entsteht, eignet sich diese Methode auch für Probleme, über die der Klient nicht im Detail sprechen will oder die er sogar ganz für sich behalten möchte.

 

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